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Der Westring ist eingeweiht

Eingereicht von UweKleinig am 29. Sep 2019 - 20:03 Uhr

Am 28. September 2019 war es endlich soweit: Der neue Westring konnte in seiner Gesamtheit den Bürgerinnen und Bürgern überlassen werden – zunächst aber nur den Fußgängern und Radfahrenden.

Fachbereichsleiter III (Stadtentwicklung), Herr Klaus Stieghorst, Stieghorst ergriff als Erster das Wort und das Mikrofon und begrüßte die zahlreichen Gäste und Besucher auf dem Westring an der Einmündung „Am Hafen“. Er dankte allen Beteiligten an diesem Mega-Projekt für ihren Einsatz zur Realisierung der Straße trotz immer wieder aufkommender Widrigkeiten.


Buchholz Dem Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein, Dr. Bernd Buchholz, war es trotz enger Terminpläne gelungen, diesem Ereignis an einem Sonnabend in Pinneberg beizuwohnen. Gekonnt charmant und redegewandt bezeichnete er seine Anwesenheit als seinen Beitrag zur Realisierung des Westrings, an dem sich vor seiner Zeit schon so viele Minister und Bürgermeister/-innen mehr oder weniger erfolglos versucht hatten. Es sei eine Freude, an einem solch schönen Tag zusammen mit der Bürgermeisterin Urte Steinberg die Früchte jahrzehntelanger Arbeit vieler Menschen ernten zu dürfen! Ganz nebenbei erwähnte er natürlich auch den Anteil des Landes Schleswig-Holstein an der Finanzierung der Straße: Über 20 Millionen €. Dazu kommt noch die 5%-Förderung des Bundes. Aber: Zusammengezählt wird am Schluss!


Bürgermeisterin Urte Steinberg Steinberg griff diese Freude dankbar auf und bedankte sich besonders u. a. bei ihren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, bei der Politik und nicht zuletzt auch bei den Mitgliedern des Vereins „Pinneberger-Westumgehung-Jetzt“, die so viele Jahre die Bauarbeiten intensiv begleitet hatten. Sie erwähnte auch die letzten Schwierigkeiten vor Beginn der Baumaßnahmen im Jahre 2015, d. h. die Klagen, die Gerichtsverhandlungen und die letzten Grundstücksaufkäufe, bevor es endlich losgehen konnte. In der Summe hat sich nun der Aufwand gelohnt und Pinneberg ist für die Zukunft gut aufgestellt.


Nach den Reden und den Klängen des Soundorchesters schritten der Minister Dr. Buchholz, die Bürgermeisterin Steinberg und die Herren Stieghorst und Schultz zum offiziellen Akt der symbolischen Freigabe des letzten Abschnitts des Westrings: Das Band in Schleswig-Holstein-Farben wurde unter dem Jubel der ca. 400 anwesenden Gäste in kleine Stücke zerschnitten.


Bandzerschnitt


Danach startete ein mit Augenmaß zusammengestellter Autokorso aus historischen Cadillac und Helferfahrzeugen (Blaulicht!) sowie einem dekorierten Fahrzeug unseres Vereins zunächst Richtung Prisdorfer Straße. Dort wurde gewendet und die gesamte Strecke bis zur Mühlenstraße gefahren, wovon es dann wieder zum Am Hafen zurückging.


Korso-vorn


Korso-hinten


Korso-Seite


Inzwischen waren die Versorgungsstände mit Grillwurst, Nackensteaks und Getränken freigegeben und die Party konnte beginnen. Ebenso waren an den Enden des neuen Teilstücks Stände für Getränke und Unterhaltung aufgebaut worden, an denen sich namhafte Lebensmittelmärkte aus Pinneberg und Prisdorf als Sponsoren sowie Ehrenamtliche der Pinneberger Sportvereine beteiligten. Es kamen mehr und mehr Besucher zu Fuß oder mit dem Fahrrad, um sich die neue Straße anzusehen.


Unsere Mitglieder des Vereins waren sehr gut drauf und voller Freude über das erreichte Ziel:


WUP-Freunde


Da ließ es sich die Bürgermeisterin auch nicht nehmen, mit uns anzustoßen:


BM-Sekt


Alles in Allem war es eine sehr schöne Party und eine würdige Veranstaltung für alle am Bau Beteiligten und alle künftigen Nutznießer dieser Straße, die so lange darauf warten mussten. An dieser Stelle sei letztendlich daran erinnert, dass es erst der Bürgermeisterin Steinberg durch großes persönliches Engagement am 09. Juli 2014 gelungen war, der Stadt Pinneberg die letzte noch notwendige Fläche für den Bau der Westumgehung in einem Vertrag zu sichern. In der seinerzeitigen Pressemitteilung hieß es „Ich freue mich sehr, dass wir diese Einigung mit den Firmen Schwarzbeck erzielen konnten. Ganz besonders bedanke ich mich bei den Herren Schwarzbeck sen. und jun. sowie meinen Mitarbeitern insbesondere im Fachbereich Stadtentwicklung und Bauen … - … Dann kann es wirklich losgehen und die Ausschreibung der Bauarbeiten starten – endlich – nach vielen Jahren“. Diese Einigung, die sicherlich auch auf das sich persönlich Kennen und Schätzen der Vertragspartner zurückzuführen ist, war wahrscheinlich der Startschuss für den Baubeginn, nachdem die Gerichte bereits 2012 und 2013 grünes Licht für den Planfeststellungsbeschluss gegeben hatten und das Land Schleswig-Holstein im Juni 2014 die Förderung des Projekts signalisiert hatte.

 
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