Am 12. Mai 2016 erschien im Pinneberger Tageblatt ein Interview mit dem Wirtschaftsförderer der Stadt Pinneberg, Stefan Krappa. Neben anderen Frage beantwortete er zwei mit Bezug zur Westumgehung wie folgt:
Zitat: Welche Flächen kommen für Gewerbeansiedlungen in Zukunft in Frage?
Dank des Baues der Westumgehung können wir im Bereich Ossenpadd an der A23 ein neues Gewerbegebiet entwickeln. Auch an der Müßentwiete ist es nun möglich, die Erschließung anzugehen.
Welche Bedeutung hat die Westumgehung für Pinneberg?
Sie ist eine wichtige innerörtliche Erschließungsstraße für Gewerbegebiete und entlastet die Innenstadt, die sich dadurch weiter entwickeln kann. Weniger Durchgangsverkehr sorgt dafür, dass die City attraktiver wird. Der Schwerlastverkehr verschwindet aus der Innenstadt und erreicht schneller die Gewerbegebiete. Die Westumgehung erhöht so die Attraktivität des gesamten Wirtschaftsstandorts Pinneberg. Zitatende.
Das vollständige Interview finden Sie hier


Westumgehung: Bau liegt weiter im Zeitplan titelte das Pinneberger Tageblatt am 15. April 2016 einen kurzen Bericht über das große Projekt. Die Bürgermeisterin Steinberg hatte zuvor im Ausschuss Wirtschaft und Finanzen am 13. April bekanntgegeben, dass die Brückenbauwerke 2 (Peiner Hag) und 4 (An den Fischteichen) ausgeschrieben seien und man Anfang Mai mit der Auftragsvergabe rechne. Die Brücken 1 (Pinnau) und 3 (Bahn/Ziegeleiweg) sollen erst im dritten Quartal ausgeschrieben werden. Das Pinneberger Tageblatt bietet in seinem Artikel darüber hinaus das Video eines Drohnenflugs über die Baustelle der Westumgehung an.


Am 18. Februar 2016 berichtete abermals des Pinneberger Tageblatt über die Ergebnisse der archäologischen Ausgrabungen zwischen der Elmshorner Straße und dem Ossenpadd. In dem Artikel Experte bestätigt den Sensationsfund an der Westumgehung wird einerseits der Fund eines Grundrisses eines sehr alten Hauses bestätigt aber auch die Aussage getroffen, dass dieser Fund keinerlei Auswirkungen auf die Bauplanung für die Straße haben wird. Der Grundriss wird aufgenommen und im Museum Schleswig ausgestellt. Auszugraben gibt es nichts.


Dass auf der Trasse der künftigen Westumgehung nach archäologischen Funden gesucht wird, war seit Dezember 2015 bekannt. Nun liegen erste Ergebnisse vor, wie dem Pinneberger Tageblatt vom 13. Februar 2016 unter der Überschrift Archäologische Funde an der Westumgehung zu entnehmen war.


Kiel macht Druck auf Pinneberg hieß es im Pinneberger Tageblatt vom 09. Februar 2016. Die Genehmigung des Pinneberger Haushaltes für 2016 sei in Gefahr. Die CDU versucht, eine Polarisierung der Kritiker und Befürworter für Großprojekte wie die Westumgehung zu versachlichen.


Die Beklagung der Verteuerung der Baumaßnahme Westumgehung durch die Grünen (s. nachfolgender Eintrag) veranlasste uns, einen Leserbrief an beide Redaktionen der Pinneberger Tageszeitungen zu schicken. Im Hamburger Abendblatt, Beilage für den Kreis Pinneberg, vom 09. Februar 2016 wurde er abgedruckt:

"Es wird langsam lästig, wie die „GRÜNEN und Unabhängigen“ – und hier insbesondere Herr Stache - seit geraumer Zeit mit immer denselben Argumenten und Zahlen eine permanente Verteuerung der Westumgehung anprangern! Durch ständige Wiederholung werden die Argumente weder besser noch die Verteuerung größer. Es ist zwar richtig, dass bestimmte Posten der Baukostenberechnung teurer geworden sind, als zuvor – aber das auch nur einmal und nicht mehrfach!
Vergessen bzw. von den GRÜNEN selbst verschleiert wird aber die Tatsache, dass diese Mehrkosten zu den Baukosten gehören und damit zum förderungsfähigen Anteil an den Gesamtkosten. Diese werden bekanntlich mit 75% vom Land und 5% vom Bund nach dem Finanzausgleichsgesetz gefördert. Allseits bekannt und üblich ist es ferner, dass unterm Strich zusammengerechnet wird und danach die Förderung letztlich präzisiert wird. Diese Förderung ist wohlweislich in Prozent ausgedrückt und nicht in einer EURO-Summe festgelegt, somit also variabel an die Baukosten anpassbar.
Unterstellt man also momentan eine Verteuerung von etwa 500.000 €, dürften davon bei der Stadt allenfalls 100.000 € hängen bleiben. Das aber wiederum passt nicht zur Stimmungsmache seitens des Herrn Stache, also wird es öffentlich verschwiegen. Da schreibt er doch lieber einen Brief an den Innenminister, die Kommunalaufsicht und den Landesrechnungshof, in dem er seine Stadt verpfeift und um kritische Augen bei der dortigen Betrachtung des Pinneberger Haushalts bittet.
Zur Erinnerung erwähne ich das jahrelange Verzögern der Westumgehung mit teils aberwitzigen Behauptungen und Taktiken durch wenige bekannte Kritiker der Pinneberger Bevölkerung, deren Erfolg letztlich nur noch eine erhebliche Verteuerung der Maßnahme ist. Nach heutigen Maßstäben gemessen, hätten wir schon vor Jahren eine Westumgehung quasi „für’n Appel und ‘n Ei“ bekommen. Das wird aber gerne verschwiegen bzw. verschleiert! Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!"

m. f. G. Uwe Kleinig


Zum wiederholten Mal beklagen die GRÜNEN in der Presse die bereits bekannte Verteuerung der Westumgehung - diesmal in einem offenen Brief nach Kiel. Das Pinneberger Tageblatt berichtete in seiner Ausgabe vom 4. Februar 2016 über diesen Schachzug unter der Überschrift Wurden die Kosten für die neue Straße verschleiert?
Die gleiche Theamtik stellt auch das Hamburger Abendblatt in seiner Pinneberger Beilage am 4. Februar 2016 in einem kürzeren Artikel dar.


Die Westumgehung wird teurer als geplant titelte das Pinneberger Tageblatt in seiner Freitagsausgabe vom 8. Dezember 2015. Offenbar war bei der Planung und der Kostenerhebung übersehen worden, dass eine ausreichende Beleuchtung der neuen Straße im Plan fehlte. Dieses schlägt nun mit etwa 280.000,- € zu Buche.


Die Pinneberger Bürgervorsteherin, Frau Natalina di Racca-Boenigk (CDU), wurde im Interview des Pinneberger Tageblatts, Ausgabe vom 05. Januar 2016, zu Chancen und Problemen Pinnebergs befragt. Dabei stellte sie den ersten Spatenstich für die Westumgehung als eines der wichtigsten Ereignisse in 2015 dar. (Zitat:) "Ich freue mich, dass ein jahrzehntelanges Projekt endlich realisiert wird." (Zitatende)
Wieso die Westumgehung für Pinneberg so wichtig sei, beantwortete die Bürgervorsteherin wie folgt: (Zitat:) "Wir brauchen sie, um Gewerbegebiete besser anschließen zu können. Wir können ja schließlich kein Gewerbegebiet ausweisen, wenn nicht klar ist, wo der Verkehr hin soll. Die Vermarktung der Flächen wird dank der Westumgehung wesentlich einfacher und die Stadt dürfte mehr Gewerbesteuern einnehmen. Auch die Entlastung der Pinneberger Hauptverkehrsstraßen ist nicht zu unterschätzen. Die Bürger haben schließlich ein Anrecht darauf, dass man so viel Verkehr wie möglich aus der Stadt herauszieht. Das Leben rund um den Bereich Elmshorner Straße, Mühlenstraße, Damm und Thesdorfer Weg ist manchmal nicht besonders beschaulich" (Zitatende)


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